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| Basketball:
(USC Heidelberg) |
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USC-Team brachte sich aus dem Rhythmus
Auch ohne den Langzeitverletzten Mirko Damjanovic und Tim Schwartz, der sich beim Aufwärmen eine Verletzung zuzog, konnten die Gastgeber vor 550 Zuschauern im Sportzentrum Homburg-Erbach mit ihren fünf Amerikanern sowie mit Skender, Zyskunov und Kreis immer noch eine Achterrotation aufbieten, die sich letztlich an Qualität dem jungen USC-Team als überlegen erwies. Diese tiefere Besetzung des Gegners war wohl einmal mehr der Hauptgrund für die erneute USC-Niederlage. Allerdings muss man zusätzlich konstatieren, dass diesmal in der USC-Starting Five kaum ein Spieler an sein Leistungsoptimum heran kam. Eine Ausnahme bildete das 1. Viertel, in dem das Daume-Team eine gute Leistung bot, wobei man sich am Viertelende allenfalls die Frage stellen konnte, weshalb die 25:24-Führung nicht höher ausgefallen war. Nach gutem Start führte der USC in der 4. Minute durch Körbe von Komarek, Hodges, Adeberg, einen Dreier von Hodges und McNeil mit 15:11. - Hodges stand nach seinem 1. Dreier im 1. Versuch mehrfach in guter Position an der Dreierlinie – ohne von seinen Mitspielern gesucht, geschweige denn gefunden zu werden. Schade. Bis zur 23:18-USC-Führung (8.) durch Komarek, McNeil und Adeberg - allesamt durch direkt unter dem Braves-Korb erzielte Punkte- ging dennoch alles gut und der USC war bis zu diesem Zeitpunkt das bessere Team. Mit dem 1. Spielerwechsel riss dann der Faden. Wieso nun sämtliche USC-Spieler plötzlich ihr Glück nur noch mit größtenteils schlecht vorbereiteten Dreierwürfen versuchten, war dennoch rätselhaft. Vielleicht lag es daran, dass mit McNeil nun derjenige Spieler eine fünfminütige Verschnaufpause benötigte, der den Ball eben am ehesten Erfolg versprechend dort hin beförderte, wo man die Braves bis zu diesem Zeitpunkt am ehesten verwundet hatte, am Korb. Jedenfalls wurden plötzlich reihenweise falsche Entscheidungen aus der Dreierdistanz getroffen, dies auch noch bei völlig unzureichender Absicherung nach hinten, und das Spiel drehte sich. Bis zum 35:35 (15.) konnte man noch die Balance halten, dann brachen alle Dämme. Durch die Dreierfehlwurforgie fast aller USC-Spieler mit anschließenden zahlreichen Fastbreak-Punkten der Gastgeber brachte sich das USC-Team völlig aus dem bis dahin guten Rhythmus und machte die fünf amerikanischen Individualisten auf Braves-Seite regelrecht stark. Diese spielten sich kurzzeitig in einen Rausch und erzielten binnen fünf Minuten 18:6 Punkte zur beruhigenden 53:41-Führung, wonach Japhet McNeil leider einmal mehr seinen letzten Wurf ohne Not bereits 7 Sekunden vor dem Pausenpfiff ansetzte, so dass die Gastgeber noch einmal zum 55:41-Pausenstand kontern konnten. Als die USC-ler dann auch noch einen schlechten Start in die 2. Halbzeit - mit einigen Ballverlusten – erwischten, war das Spiel beim 67:43 in der 25. Minute bereits so gut wie entschieden. Ben Beran wurde diesmal durch spezielle Verteidigungsmaßnahmen von Seiten der Braves nahezu völlig aus dem Spiel genommen, Jibril Hodges, wie angedeutet, leider nicht genügend ins Spiel gebracht, ansonsten bemühten sich alle USC-Spieler – wie immer – nach besten Kräften und mit großem Einsatz. Über 78:53 (3. Viertel) kam man jedoch bis zum für die Braves am Ende hochverdienten 85:67-Endstand nur noch unwesentlich näher. Mit Abstrichen hatten diesmal aus der Starting-Five des USC am ehesten Sebastian Adeberg und Japhet McNeil gefallen und zudem Max Hug und Sebastian Dietz weiter aufsteigende Tendenz, wie diesmal auch Mario Göhring bewiesen. Erfreulich war auch, dass man die Anzahl der Turnover (10) diesmal deutlich reduzieren konnte. Bei guter Tagesform aller Spieler wäre ein Sieg diesmal durchaus denkbar gewesen. Aber wann erlebt man in einem Team schon einmal eine gute Tagesform aller Spieler? - Weiter geht es mit zwei Heimspielen gegen Bayern München (Sonntag, 16.11.) und gegen ETB Wohnbau Baskets Essen (Sonntag, 23..11., jeweils 17 Uhr OSP). USC: Adeberg 19 (1 Dreier, 6 Reb.), McNeil 15 (4 Ass.), Hodges 11 (2), Komarek 10 (6 Reb.), Göhring 4, Hug 4, Beran 4, Hirschberg, Dietz, Debus, - Rodriguez, Barthel. Braves: Basset 19 (2), Zyskunov 19 (1), Paeley 12 (2), Smallwood 9, Brooks 9 (1), Skender 7 (1), Ruffin 6, Kreis 4. P.S.: Am kommenden Mittwoch (12.11., 20:00 h, TSG-Gaststätte, Nebenzimmer = vom Tiergartenschwimmbad ca. 200 m Richtung Zoo, rechts) - wird sich USC-Trainer Torsten Daume den Fragen der USC-Fans zum bisherigen Saisonverlauf, zur Situation im Team, zur weiteren Zielsetzung usw. stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu kommen und unseren Trainer mit Fragen zu bombardieren Nach Kalidou Diouf ((U 16) hat beim Try Out v. 31.10. bis 3.11. in Heidelberg mit Danilo Barthel ein weiterer USC-Spieler (U18) den Sprung in den DBB-Nationalkader geschafft. Ein neuerlicher schöner Erfolg für die USC-Nachwuchsarbeit um Trainer Alexander Schönhals.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 10.11.2008, 08:39 Uhr
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