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Basketball: (USC Heidelberg)
USC mit starker Gegenwehr in Cuxhaven

Erstmals mit der Neuverpflichtung Jibril Hodges auf der Shooting-Guard-Position trat der USC Heidelberg beim Vorjahreszweiten, den erneut sehr gut aufgestellten Cuxhaven BasCats – diese ohne den verletzten Josh Porter – an. Obwohl sich Hodges auf Anhieb gut einfügte und seine Wurfstärke bei guter Wurfauswahl, aber viel Schusspech, andeutete, kam man vor gut 1000 gewohnt euphorischen Zuschauern um eine knappe 77:86 (36:41)-Niederlage nicht herum.
Dabei war allerdings von Beginn an kein großer Leistungsunterschied zwischen den beiden Teams zu erkennen. Nach dem 1. Viertel hieß es 20:20. Der USC hätte durchaus in Führung liegen können, doch die BasCats überrannten ein um´s andere Mal die zu diesem Zeitpunkt noch nicht funktionierende Zonenpresse der Heidelberger und kamen dadurch zu einigen leicht erzielten Körben. Andererseits sorgten die noch nicht gänzlich ausgereiften Defense-Varianten des Daume-Teams aber dafür, dass die Gastgeber zumeist ihre Systeme nicht richtig durchspielen konnten. Das 2. und 3. Viertel war auf Heidelberger Seite von einer nicht geringen Foulproblematik gekennzeichnet. Vor allem das 3. Foul gegen Ben Beran 4 Sekunden vor dem Pausenpfiff und die beiden – sehr fraglichen - jeweils 4. Fouls gegen Ben Baron und Japhet McNeil Mitte des 3. Viertels bedeuteten eine heftige Hypothek für das weitere Spiel des Daume-Teams. Bemerkenswert war hier, dass das USC-Team die Partie trotz dieses Handicaps sehr diszipliniert und mit großer Moral zu Ende spielte und sich dadurch bis in die letzten zwei Minuten hinein stets eine kleine Siegmöglichkeit erhielt.
Vor allem Ben Beran spielte herausragend und äußerst effektiv. Von den Rollenspielern machten „die jungen Wilden“ Sebastian Dietz, Jens Hirschberg und Max Hug einen guten Job, zeigten, dass sie zusehends in der Liga ankommen und gaben den Startern die dringend benötigten Verschnaufpausen. Ein bisschen Terrain (von 41:36 auf 49:42) ging zu Beginn der 2. Halbzeit, als Beran, McNeil und Adeberg gemeinsam, überwiegend foulbedingt, für einige Minuten auf der Bank saßen, zwar verloren, vor allem Beran und der in seinem 1. Spiel auf europäischem Boden absolut seinen Wert für den USC andeutende Hodges führten die Gäste aber bis zur 29. Minute wieder auf 60:55 heran. Das Spiel blieb spannend. Die BasCats durften sich zunächst bei ihrem im Schlussabschnitt überragenden Pointguard Brandon Watkins bedanken, dass die Führung wieder auf 77:64 (34.) ausgebaut wurde. - Oliver Komarek muss man beim USC noch etwas Zeit geben. Er muss sich an die völlige Erfüllung seiner neuen, mit langer Spielzeit verbundenen, Verantwortung erst noch hinarbeiten, zumal er es unter dem Korb – zusammen mit Ben Beran – oft mit einer athletischen Übermacht (diesmal Seward, Brown und Bennett) zu tun hat. Sehr erfreulich seine beiden sicheren Halbdistanzwürfe zum 79:68 und 81:70 (36.), womit er zur letzten USC-Aufholjagd blies. Beim 81:75 (Beran, McNeil) und 83:77 (Beran auf Pass des stark und kämpferisch wie immer vorbildlich spielenden Adeberg) keimten gut eine Minute vor Schluss nochmals letzte USC-Hoffnungen auf, ehe Brown und drei Freiwürfe von Ruckhaber für den verdienten 86:77-Sieg der BasCats sorgten.
USC: Beran 25 (1 Dreier, 9 Rebounds), Hodges 15 (1), Adeberg 15 (6 Rebounds,8 gezogene Fouls), McNeil 9 (1 Dreier, 4 Steals, 5 Turnover), Komarek 9 (5 Rebounds), Hirschberg 4, Dietz, Göhring, Hug, - Rodriguez, Debus. Cuxhaven: Watkins 22 (2), Bennett 21, Seward 13, Brown 10, Ruckhaber 8, Jovanovic 5 (1), Ndi 4, Ismailat 3 (1).


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 13.10.2008, 10:13 Uhr
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