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Basketball: (USC Heidelberg)
 
Basketball: USC Heidelberg von Pro A-Realität eingeholt?

Drastischer kann man auf den Boden der Tatsachen kaum zurückgeholt werden, als gegen den vor dem Spiel ebenfalls noch sieglosen Tabellennachbarn zu Hause völlig chancenlos mit 20 Punkten gnadenlos unterzugehen. Dabei spielten die Knights gar ohne ihre beiden verletzten Stammcenter Hornig und Heyden und praktisch ohne den BBL-erfahrenen Tomasevic, der während der Woche einen Bänderanriss erlitt und erst am Ende, als die Begegnung längst entschieden war, knapp vier Minuten ran durfte, als Reha-Maßnahme sozusagen.

Es war von Anfang an eine ganz bittere Pille, die das USC-Team und leider auch die gut 600 Zuschauer – etwa 80 davon allerdings begeisterte Knights-Fans, welche die Partie lautstark zu einem „Heimspiel“ für ihr Team umfunktionierten - da schlucken mussten. Nur ganze drei Minuten lang durfte das einheimische Publikum an den ersten Saisonsieg glauben, als der USC durch seinen in der 1. Halbzeit besten Akteur, Japhet MCNeil, einen Freiwurf des solide spielenden Adeberg und die beiden diesmal sehr unglücklich agierenden Amerikaner Hodges und Beran nach zwei USC-Ballgewinnen mit 7:4 in Führung gingen. Danach war es um die USC-Halbfeldpresse und Ball-Raum-Verteidigung geschehen. Gästetrainer Ignjatovic und sein Team hatten offenbar aus der gemeinsamen Spielbeobachtung vom Mittwochspiel des USC gegen Bremen die richtigen Schlüsse gezogen und nahmen das USC-Team in der Folgezeit bis zur Pause regelrecht auseinander. Motto: Wie knackt man eine Ball-Raum-Verteidigung? Durch eine gute Passfolge, bei der man am Ende abwechselnd entweder einen Distanzwerfer oder einen der fünf - gleichermaßen beweglichen - Spieler unter dem Korb vollkommen frei in Wurfposition bringt. Quasi im 20-Sekundentakt schlug´s ein – viermal von downtown, unzählige Male unter dem Korb, 36 Punkte im 1. Viertel. Im 2. Viertel war´s nicht viel anders (41:58 Pausenstand). 65 % Trefferquote aus dem Feld. Wie bitte? Ja, 65 %!

Im Angriff sah der USC dabei sogar noch recht gut aus. Japhet McNeil hielt zwar – durchaus ein Problem – den Ball oft zu lang, die 24-Sekundenuhr tickte manchmal geradezu unbarmherzig herunter, dennoch war er der klar beste USC-Spieler in der 1. Halbzeit. Seine Drives zum Korb und vor allem seine 6, teilweise brillianten, Assists konnten sich zur Pause wahrlich sehen lassen. Nennenswerte Unterstützung kam – bis dahin – allerdings nur noch von Sebastian Adeberg, insgesamt vom Team aber zu wenig, um den 17-Punkterückstand zu vermeiden. Doch wie gesagt, die Probleme lagen in der Defense. Rebounds zur Pause übrigens 18:8 für den USC. Hm!?

Auch nach der Pause bestätigte sich, was man vor der Saison schon befürchtete: Das USC-Team hat wenig, zu wenig Erfahrung und damit wohl auch zu wenig spielerische Qualität. Ein kleiner Vergleich mit den – wenn auch bisher ebenfalls noch sieglosen - Gäste: Crawford, einer der besten Spieler der letzten Pro A-Saison. Adam Baumann, auf seine Weise in der Pro A ähnlich unumstritten, die Zuverlässigkeit und Routine in Person. Gordon Scott, ebenso wie der angeschlagene Tomasevic mit BBL-Erfahrung, in einem Team (EnBW Ludwigsburg), das 06/07 mit ihm als bestem „sixth man“ die Play-off-Halbfinals erreichte! Chenouffi, ein aufstrebender A2-Nationalspieler – allesamt Akteure, mit denen die weitgehend noch namenlosen USC-Spieler streng genommen nur in Top-Form konkurrieren können.
Um es kurz zu machen: Nur einmal hatte der USC die Chance auf eine Wende. Kurz vor der Pause, als man den 27:44-Rückstand durch Adeberg, einen beherzten Korbleger von Sebastian Dietz, sowie durch Beran, Hodges, McNeil und Komarek auf 39:49 verkürzte. Doch gerade da passierten einige unglückliche USC-Aktionen und die Gäste waren wieder mit 41:58 weg.

Die 2. Halbzeit hatte kaum noch Bedeutung. Ergebnisverwaltung von Seiten der cleveren Knights – 48:65 (25.), 53:78 (3. Viertel) – das Foulkonto war zwischenzeitlich auf 9:20 zu Ungunsten des USC angewachsen – das auch noch! – 59:87 (25.) – 77:97 am Ende. Hätte auch höher ausfallen können.
Positiv? - Torsten Daume. „Man sieht wie gut die Spiele in Cuxhaven und gegen Bremen eigentlich waren“. – Schwacher Trost! Aber ohne Zweifel richtig. „Wir müssen lernen, weiter arbeiten und uns weiter entwickeln“. Auch richtig. - Aufgeben gilt nicht! - Noch 26 Spiele! – Es kann sich noch viel tun. Die Moral ist gut – und wird sich weiter bewähren müssen. Es wäre der größte Fehler, auf dem Team – oder auf Torsten Daume – herumzuhacken. - Positiv (diesmal) weiterhin: McNeil (1. Halbzeit), Adeberg, (der Kampfgeist von) Beran und – Oliver Komarek! (Olli – 8/12 – ist auf dem richtigen, wenn auch langwierigen, Weg)
Eines sollte man aber nicht tun: Blauäugig die Stärke der Pro A unterschätzen. Die Pro A ist dieses Jahr sportlich stärker als in ihrem ersten Jahr. Und diese Entwicklung wird sich fortsetzen! - Diejenigen Teams, die dieser Tatsache auf der wirtschaftlichen und strukturellen Ebene nicht gerecht werden können, werden gnadenlos aussortiert werden! – Hoffen wir, dass der USC nicht dazu gehört. – Ohne weitere Verstärkung dürften die Chancen diesbezüglich allerdings nicht allzu groß sein. Leider. Wie gesagt – es ist ein strukturelles und ein wirtschaftliches Problem.

Kopf hoch! Wie meinte ein –namentlich nicht genannt werden wollender USC-Fan - nach dem Spiel im Brustton der Überzeugung: In Hagen gewinnen wir. – Keine Frage, sollte dies eintreffen, wird das Namensgeheimnis gelüftet - und der Betreffende auf der Stelle heilig gesprochen!
USC: Adeberg 18 (4 Steals), Komarek 17 (8!12 Würfe), Beran 13 (8 Reb.), McNeil 12 (7 Assists), Hodges 10 (5/7 Zweier, 0/5 Dreier), Dietz 2, Göhring 2, Hug 2, Hirschberg 1, - Debus, Rodriguez, Mäntele.
Knights: Scott 28 (5/10 Dreier), Baumann 27 (2/4), Chennoufi 15 (1/3), Crawford 10, Th. Klemm 5, P.Klemm 5, Tomasevic 4 (1), Lenger 2, Reichmuth 1.
Claus Ebert


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 20.10.2008, 10:22 Uhr
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